Stoffliches Verwertungspotenzial von KVA-Abfällen im Kanton Zürich
Im Auftrag des AWEL des Kantons Zürich analysierte die Rytec das stoffliche Verwertungspotenzial von Abfällen, die heute in KVA landen und identifizierte Massnahmen zur Ausschöpfung des zusätzlichen Verwertungspotenzials.
Rund 750’000 Tonnen Abfall werden jährlich im Kanton Zürich in KVA verbrannt, darunter auch rund 30 % Bau-, Gewerbe- und Industrieabfälle (sogenannter Marktkehricht). Im Auftrag des Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) untersuchte die Rytec, wie gross das stoffliche Potenzial dieser Abfälle ist und welche Massnahmen eine stoffliche Nutzung fördern könnten.
Um das stoffliche Verwertungspotenzial des brennbaren Marktkehrichts abzuschätzen, wurden Daten durch Anlagenbegehungen und Interviews erhoben. Diese Daten dienten einerseits zur Hochrechnung und Schätzung, wie viele Tonnen des Marktabfalls theoretisch recycelt werden könnten. Andererseits wurden aus den qualitativen Ergebnissen Massnahmen entlang der Verwertungskette abgeleitet, um das stoffliche Verwertungspotential auszuschöpfen.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass im brennbaren Marktkehricht ein relevantes, stoffliches Verwertungspotential vorhanden ist. Mit der Einführung von sinnvollen Massnahmen, die das gesamte Entsorgungssystem umfassen, könnte dieses vorhandene Potenzial weiter ausgeschöpft werden.
Auftraggeberin:
AWEL Kanton Zürich
Jahr:
2022-2023
Kontakt:
Team Abfall- und Ressourcenmanagement
Download Bericht
Stoffliches Verwertungspotenzial von KVA-Abfällen im Kanton Zürich (PDF)
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